Portugals bewegte Vergangenheit, der Ruhm seiner Seefahrer und Forscher, die Prunksucht seiner Könige — all das spiegelt sich in den Palästen, prachtvollen Häuserfassaden, Kirchen, Parks, Plätzen und Alleen, denen der Besucher in Lissabon auf Schritt und Tritt begegnet. Doch auch das Heimelige, im Gewirr der steilen Gassen und engen Treppen versteckt, ihre liebenswerten Bewohner und deren mediterran-heitere Lebensart tragen zum besonderen Flair der Stadt am Rio Tejo bei.
Lissabon ist Regierungssitz und wirtschaftliches Herz Portugals. Den für ihren Aufstieg so wichtigen Hafen verdankt Europas südwestlichste Metropole dem Mar da Palha, dem Strohmeer — einer seeartig erweiterten Bucht des unteren Tejo. Die imposanten Brückenbauten der Ponte 25 de Abril und Ponte Vasco da Gama schlagen eine Trasse zwischen den wirtschaftlichen Knotenpunkten am Mar de Palha und südlich des Tejo.
Innerhalb Lissabons ist die Metro das wichtigste Verkehrsmittel. Während die Metro die Lissabonner Hauptverkehrsachsen bedient, erbringt die städtische Verkehrsgesellschaft Carris, die Busse, Straßenbahnen und Aufzüge betreibt, Zubringerleistungen. Die S-Bahn-ähnlichen Vorortbahnen der staatlichen Eisenbahngesellschaft Comboios de Portugal und der Fertagus werden von den Pendlern in die Vorstädte genutzt. Des weiteren gibt es noch einzelne Buslinien, die von privaten Busverkehrgesellschaften bedient werden. Nicht zuletzt schaffen Fährverbindungen Zugang zum südlichen Ufer des Tejo.
Dieses Bild wurde am 22. Juni 2010 unter Wikipedia abgerufen. Urheber: Luca Galuzzi (Lucag). Es ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert.